Keine Bakterien gefunden - Abkochanordnung bleibt aber bestehen

Bei der ersten von drei Proben hat das Labor keine Enterokokken im Leitungsnetz gefunden. Eine Entwarnung ist dies allerdings nicht. Die Bürger der Stadt Füssen sowie des Ortsteils Holz der Gemeinde Eisenberg müssen weiterhin vorsorglich das Trinkwasser abkochen. Auch die Probe bei der Hausinstallation, die den Ball ins Rollen brachte, war negativ; es wurden also keine Bakterien nachgewiesen.

Wie berichtet, hatte das Labor in einer Hausinstallation in Füssen Enterokokken festgestellt. Dabei handelt es sich um ein Bakterium, welches zu Durchfall und Erbrechen führen kann. Da nicht auszuschließen ist, dass sich die Bakterien im Leitungsnetz befinden, erließ das Gesundheitsamt vorsichtshalber eine Abkochanordnung. Diese kann erst aufgehoben werden, wenn bei drei Tests in Folge keine Bakterien im Leitungsnetz nachgewiesen werden.

Beim ersten dieser drei Tests fand das Labor nun keine Bakterien im Leitungsnetz. Auch die Probe bei besagter Hausinstallation war negativ. „Das macht Hoffnung, Entwarnung können wir aber noch nicht geben“, sagt der Erste Bürgermeister der Stadt Füssen, Maximilian Eichstetter. Schließlich stünden noch zwei weitere Beprobungen des Leitungsnetzes aus.

Die Stadt hofft, dass die Abkochanordnung Mitte/Ende nächster Woche aufgehoben werden kann. Bis dahin müssen alle Bürger der Stadt Füssen und des Ortsteils Holz der Gemeinde Eisenberg weiterhin vorsorglich das Trinkwasser abkochen.

Hotline eingerichtet

Die Stadtwerke Füssen informieren die Öffentlichkeit auf dieser Seite sowie auf der Seite der Stadt Füssen stets aktuell über den Sachstand. Die Stadtwerke haben außerdem eine Hotline eingerichtet, die 24 Stunden am Tag besetzt ist. Die Nummer lautet: 08362/3002-900.

pdf: Abkochanordnung

pdf: Betroffene Ortsteile